„Wenn wir die Möglichkeit dazu haben, sollten wir uns spätestens mit vierzig zum Altersnarren ausrufen und versuchen,
unser Narrentum auf die Spitze zu treiben.“


(Thomas Bernhard, „Auslöschung“)

 

Für mein Schreiben gilt eine einfache Regel: Ich schreibe Texte, die ich selbst gerne lesen würde. Durch das Schreiben versuche ich mir selbst eine Antwort auf Fragen zu geben, die ich habe. Am liebsten mag ich pointierte, zeitkritische Texte und Essays.

Ich interessiere mich für Digitalisierung, Verhaltensökonomie, Kulturphilosophie und Sozialpsychologie, gerne in Verbindung zur Liebe sowie für Wein, Autos und Theater.

Für die Neue Zürcher Zeitung schreibe ich im Wechsel mit anderen Autoren die Kolumne „Seitenblick“.

Ebenfalls für die NZZ führe ich das Blog „Dr. Strangelove“ über moderne Liebe und Beziehungen in Zeiten von Digitalisierung und Ökonomisierung.

 

Sonstige Texte (Auswahl):

• Generation Fake, Neue Zürcher Zeitung (Link und pdf) | Über die Künstlichkeit der Generation Y | „Ihr revolutionärer Akt besteht darin, vor einem Apple-Store zu zelten.“ 


• Wir schrecklich verwöhnten Kinder der Neuzeit, Neue Zürcher Zeitung (Link und pdf) | Über die Risikoaversion und Selbstbezüglichkeit der Generation Y | „Wir wollen Applaus für Dienst nach Vorschrift.“

• In Wahrheit stehen Frauen immer noch auf harte Kerle, die WELT (Link) | Über das ewige Gerede darüber, dass der Mann sich endlich ändern muss | „Im Mikado der Geschlechterrollen ist er der erste Verlierer, wenn er sich bewegt.“ 


• Warum macht unser Mitgefühl schlapp?, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Link und pdf) | Flüchtlinge gelten in Deutschland eher als Problem statt als Chance – warum? | „Wir haben in Deutschland kein Konzept von Gastfreundschaft. Wir haben „Gemütlichkeit“. 


• Das Gastmahl der Geistlosen, Neue Zürcher Zeitung (Link und pdf) | Über den Verlust von Kulturtechniken in Zeiten der Digitalisierung am Beispiel des Tischgesprächs | „Der klassische Bildungsbürger wird langsam abgelöst durch ein akademisch zertifiziertes, aber intellektuell desinteressiertes Diplom-Proletariat aus Ärzten, Juristen, Lehrern, Bankern und Ingenieuren.“ 


• Die stille Preisgabe der Medienfreiheit, Neue Zürcher Zeitung (Link und pdf) | „Zeitschriften wie 'Charlie Hebdo' sind die Bad Bank der westlichen Wertegemeinschaft.“ 


• Überall Angstweibchen, die WELT (Link und pdf) | Über den wohlwollenden Sexismus von Feministinnen | „Stört es euch eigentlich nicht, dass ihr immer noch unter Naturschutz steht?“ 
 

• Ich, ich ich!, NZZ am Sonntag (Link und pdf) | Eine Abrechnung mit Irrelevanz und Narzissmus im Netz | „Im Internet bestimmt nicht selten eine zahlungsunwillige und gelangweilte digitale Bohème darüber, was wichtig ist. Und das ist eben oft heftig, kostenlos und völlig irrelevant.“